Es treibt uns weiter. Portugal steht auf dem Programm.

Für unser nächstes großes Abendteuer besorgen wir uns unterwegs noch ein paar Ausrüstungsgegenstände. Ein Teil des Teams verfällt temporär in einen Kaufrausch. Nachdem wir auch noch die Einkäufe irgendwo im Bus untergebracht haben (TETRIS in Kindertagen sei Dank!) fahren wir in Badajoz über die portugiesische Grenze. Bei Elvas finden wir einen schönen Stellplatz und haben einen tollen Blick über die Stadt selbst und das hügelige Umland.

Der größte Teil von Elvas passt immernoch in die Festungsanlage. Diese ist, wie das 8 km lange noch genutzte Aquädukt aus der Römerzeit, sogar UNESCO-Weltkulturerbe.

Wir erklimmen den höchsten Punkt der Stadt und klettern dort im Castelo im Burgfried ganz nach oben.

Der Versuch eine portugiesische SIM-Karte fürs Handy zu kaufen scheitert an der ganztätigen Siesta des Handyladens.

Die Wettervorhersage verspricht die nächsten Tage noch höhere Temperaturen und wir beratschlagen wo wir denn am besten “cool bleiben”.

Wir fahren weiter durchs “Alto Alentejo” durch schöne kleine Dörfer zum Rio Guadiana. Dieser Fluss ist hier sehr breit und wirkt mehr wie ein See. Leider ist auf unserer Seite ein 50 Meter hohes Steilufer welches uns die erhoffte Abkühlung versagt.

Kurzentschlossen steuern wir einen Campingplatz mit Swimmingpool an. Die richtige Entscheidung. Wir pendeln zwischen Schatten und Wasser bis Sonnenuntergang. Nächster Tag, selbes Spiel. :-)