Wir fahren die Ausläufer des Rif-Gebirges entlang in Richtung Atlas-Gebirge. Die Landschaft ändert sich alle paar Kilometer. Von einer kargen Mondlandschaft bis hin zu den österreichischen Alpen ist alles dabei.

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Die Städte Saka, Guercif und Taza werden durchquert, die Wasserfälle von Ras-el-Ma besichtigt und der Nationalpark Djabal Tazzeka angesteuert. Der einzige Ort im Nationalpark ist Bab Boudir, welcher aktuell eher einer Geisterstadt gleicht. Die Häuser stehen leer, der Campingplatz ist geschlossen. Wir fahren durch ein paar weitere Straßen in den höhergelegenen Teil der Stadt und werden von den dortigen Bewohnern mit einem Winken herzlich empfangen.

Landschaft um die Wasserfälle Ras-el-Ma

Landschaft um die Wasserfälle Ras el Ma

Django und Tina vor den Wasserfällen Ras-el-Ma

Django und Tina vor den Wasserfällen Ras-el-Ma

Franz macht erstmal Pause...

Franz macht erstmal Pause…

Der Ort selber hat nicht so viel zu bieten. Es gibt keinen Laden oder Attraktionen, dafür aber eine tolle Kulisse. Er ist Ausgangspunkt für Wanderungen und Feriendomizil einiger wohlhabenderer Marokkaner. Wir fühlen uns so wohl und beschließen deshalb hier die nächsten Tage zu verbringen. Unser Stellplatz ist in einer Seitenstraße vor einer zerfallenen Ruine der französischen Armee, wie uns der ansässige Stadtpolizist erklärt. Er empfiehlt uns während dem Ausfüllen des Fiche ein paar sehenswerte Orte, welche nicht auf unserer ursprünglichen Route liegen und sollen nicht enttäuscht werden…

Der Nationalpark Djabal Tazzeka

Der Nationalpark Djabal Tazzeka

Die Jungs beim Wandern im Nationalpark

Die Jungs beim Wandern im Nationalpark

Bist Du dir sicher, dass ich auch drauf bin??

Bist Du dir sicher, dass ich auch drauf bin??

Nach ein paar entspannten Tagen zwischen den Gipfeln des Nationalparks “Djabal Tazzeka” nehmen wir die nächste Etappe in Angriff. Der erste Stopp wird bei der Höhle “Grottes Friouato” eingelegt. Schon der große Eingangstrichter ist mit seinen rund 30m Durchmesser und einer Höhe von gut 200m ziemlich imposant. Wir steigen mehr als 500 steile, glitschige Bettontreppen bis zum Boden des Trichters hinab. Die Luft ist stickig, der eigentliche Zugang zur siebtgrößten Höhle Marokkos ein kleines Loch das im Boden verschwindet. Spätestens jetzt sind wir uns sicher, dass wir die dreistündige Tour durch dieses Höhlensystem nicht antreten werden. Nicht, dass es ein zweites “Mordloch” gibt… ;-)

Grotte Friouato

Grotte Friouato

Abstieg in die Grotte

Abstieg in die Grotte

Wir satteln wieder auf und unsere Route führt uns durch die Ausläufer des Mittleren Atlas. Über ein wildromantisches Flusstal gelangen wir durch große Olivenhaine und rollen entlang großer Obstplantagen auf die Königsstadt Fès zu. Die Straße ist nicht stark befahren, so treffen wir hauptsächlich nur freundlich winkende Bauern die ihre Schafe, Kühe oder Mulis versorgen. Da hier so wenige Autos kommen sind die Bewohner der Gegend auch froh um jede Mitfahrgelegenheit – auch wenn das bedeutet, dass man auf dem Dach sitzen muss… ;)

Das schneebedeckte Atlas-Gebirge

Das schneebedeckte Atlas-Gebirge

Neugeborgenes Schäfchen mit Mutti

Neugeborgenes Schäfchen mit Mutti

Viehtränke

Viehtränke

Mulis beim Grasen

Mulis beim Grasen

Hat jeder einen Sitzplatz?!

Hat jeder einen Sitzplatz?!