Wir wollen etwas vom Land sehen und steuern Tétouan an, die größte Stadt im Rif-Gebirge. Nachdem wir endlich einen Parkplatz gefunden und einige Haschischhändler und Parkplatzwächter abgewimmelt haben, laufen wir in die Medina (Altstadt). Ein gemütlicher Stadtbummel wurde es aber leider nicht. Wir begegnen Leuten die Django hinterherschnippsen oder aber vor ihm Angst haben. Irgendwann mal ist also nicht nur er genervt, sondern auch wir da einige”Stadtführer” uns hinterherlaufen um uns die schönsten Ecken zu zeigen. Irgendwann stecken wir im Gewusel fest und entscheiden: nichts wie raus hier! Wir versorgen uns mit ein paar Nahrungsmitteln und steuern unsere kleine Ruheoase an: den Campingplatz in Martil. Vor Freude wieder hier zu sein tobt sich Django erstmal an seiner Schlafdecke aus..

Blick auf das Rif-Gebirge

Blick auf das Rif-Gebirge

Medina von Tétouan

Medina von Tétouan

Zurück in Martil

Zurück in Martil

Am nächsten Tag geht es weiter nach Chefchauen (gesprochen Tschauen). Auch hier übernachten wir auf dem Campingplatz und starten einen erneuten Versuch die schöne Medina der Stadt zu besichtigen. Da wir zu Fuß unterwegs sind will uns zwar niemand einen Parkplatz zeigen, dafür sind aber die Haschischverkäufer wieder aktiv. Wir lehnen wie immer dankend ab. Die Stadtbesichtigung ist angenehmer, da weniger Leute unterwegs sind. Wir bummeln also durch die kleinen Gassen der in weiß-blau gehaltenen Stadt und verbringen insgesamt 2 Tage in Chefchauen.

Innenstadt von Chefchauen

Innenstadt von Chefchauen

Die blauen Gassen von Chefchauen

Die blauen Gassen von Chefchauen

Blick auf Chefchauen

Blick auf Chefchauen

Lagerfeuer in Chefchauen

Lagerfeuer in Chefchauen

Häuser im Rif-Gebirge

Häuser im Rif-Gebirge

Django, hol das Stöckchen

Django, hol das Stöckchen

Die nächsten Tage fahren wir die Küstenstraße ab, übernachten in netten Küstenorten und lernen die Hilfsbereitschaft der Marokkaner kennen. Auf dem Weg von Al Hoceima in Richtung Nador versagt vollends die Schaltung und wir bekommen keinen Gang mehr rein. So stehen wir also im nirgendwo mitten auf der Straße. Da wir am Hang stehen wird der etwas übergewichtige Franz mit Vollgas und quietschenden Reifen auf eine einigermaßen gerade Ebene abgeschleppt. Der Sonntags-Blaumann kommt zum Einsatz und nach einigen Handgriffen kommen wir zum Glück wieder von der Stelle. Dennoch benötigen wir nach nicht mal einer Woche in Marokko das erste Ersatzteil. Im dritten Gang fahren wir also nach Nador und werden dort in der Stadt rumgefahren bis wir eine “neue” Lagerbuchse in den Händen halten.

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