Wir kommen an am Plage Blanche, dem südlichsten Punkt unserer Reise. Kilometerweit zieht sich der “weiße Strand” am Atlantik entlang. Der Plage Blanche ist wirklich beeindruckend. Als wir morgens aufwachen ist der Himmel wolkenverhangen und die feuchte Meeresluft hüllt alles in ein schaudrig difuses Licht. So könnte man sich das Ende der Welt vorstellen… Vom ehemaligen Hotel stehen nur noch verwahrloste Baracken herum, die einzigen die hier die Stellung halten sind die Jungs vom Marineposten.

Leider ist kein anderer Offroader hier und allein ist uns der Geländeausritt direkt am Meer zu heikel. So nehmen wir die Straße parallel zum Meer und cruisen Richtung Sidi Ifni. Dort angekommen müssen wir leider feststellen, dass der Surf-Spot von Marokko eher einer Geisterstadt gleicht. Und das obwohl wir doch eigentlich noch nen Surfkurs machen wollten. Aber wir haben ja noch ein paar Orte vor uns. Fingers crossed!

Plage Blanche

Plage Blanche

Quallen-Attacke

Quallen-Attacke

Lonely in Sidi Ifni

Lonely in Sidi Ifni

Ganz in der Nähe von Sidi Ifni sind die Felsbögen von Legzira. Von der Hauptstraße muss man nur eine Stichstraße Richtung Meer fahren und dann eine kurze steile Piste bis nach unten. Hier findet man eine wunderschöne Bucht die von mehreren Felsbögen eingerahmt am Atlantik schlummert. Vom Meer ausgewaschen haben sich drei große Bögen gebildet. Noch trotzen die Kolosse den ständigen Wellen des rauschenden Ozeans. Doch die Erosion spült Stein für Stein frei und lässt die Bögen stetig dünner werden. Wer also in der nahegelegenen Touri-Hochburg Agadir seine Plautze pauschal vom Pool zum Buffet schleppt sollte sich zumindest einen Tag aufraffen und nach Legzira fahren. :-)

Küstenstraße

Küstenstraße

Django in Action!

Django in Action!

Die Felsbögen von Legzira

Die Felsbögen von Legzira