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the big van

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Ich sehe bunte Steine!

By |Juni 1st, 2015|Categories: Marokko||0 Comments

Das nächste und letzte Gebirge das wir ansteuern ist der Anti-Atlas. Wie wir finden die schönste Gebirgskette von Marokko!

Auch hier sind die Häuser zum Teil direkt an das Gebirge gebaut worden. Oft sieht man hier zerfallene Häuser direkt neben Neubauten. Hier ist es nämlich so, dass alte Häuser bei Zerfall sich selber überlassen werden und man einfach weiterzieht – entweder im gleichen Ort oder aber der ganze Ort wird um ein paar Kilometer “verschoben”.

Wir durchqueren die Orte Tata, Akka und steuern Tafraoute an. Ein netter Ort der für seine Lederschuhe als auch für seine Granitlandschaft bekannt ist. Ansich spielen Steine hier eine große Rolle, so findet man ein paar Kilometer weiter einen Felsen der aussieht (bzw. sehen soll) wie der Hut Napoleons, diverse Felsgravuren und bunte Steine. Ok, sie sind nicht von Natur aus so bunt sondern wurden – aus welchen Gründen auch immer – von einem Künstler bemalt. Sowas nennt man wohl Kunst ;)

Inspiriert von so viel Steinen entscheiden wir uns dann auch zwischen zwei Steinen zu schlafen :)

Next stop: Palmenoase!

By |Mai 28th, 2015|Categories: Marokko||0 Comments

Nach soviel Wüste ist eine Oasenstadt genau die richtige Abwechslung. In Tazzarine fährt man abseits der Hauptstraße durch schmale Sträßchen mit Bewässerungsgräben, die Grundstücke sind mit hohen Mauern aus Lehm getrennt und ein Wald von Palmen spendet den nötigen Schatten.

Unsere Route führt uns vorbei an kilometerlangen bizarren Felsformationen, durch karge Halbwüsten bis am Horizont das satte grün des “Valée du Drâa” auftaucht. Der Fluss Drâa zieht sich hier wie eine Lebensader durch die ansonsten sandgelbe Landschaft und lässt unter den Dattelpalmen auch anderes Obst und Gemüse gedeihen.

Die Sonne brennt bereits hoch vom Himmel als wir Zagora erreichen.
In der Markthalle lassen wir uns vom Gemüsehändler übers Ohr hauen und in der Stadt muss Stefan zwei eifrige Mechaniker abwimmeln da wir keine Werkstatt brauchen…als ob wir das überhaupt jemals gebraucht hätten…pfff!

Wir quartieren uns auf einem Campingplatz ein und lassen uns den stilecht vorm Auto servierten Minztee schmecken. Bei sengender Hitze entspannen wir im Schatten hoher Palmen, kühlen uns ab und zu unter der Dusche ab und verlegen unsere Bordküche nach draußen.

Was man in Zagora unbedingt gemacht haben muss? Sich neben das bekannte Bild “TOMBOUCTOU 52 jours” stellen und ein Foto machen. Gerne auch wenn ein alter Opi nasebohrend ins Bild läuft ;-)

Die schick ich in die Wüste!

By |Mai 26th, 2015|Categories: Marokko||0 Comments

Nun sind wir also soweit in den Süden gefahren, dass die echte, richtige, wahrhaftige, größte Sandwüste der Erde namens Sahara nur noch eineinhalb nordafrikanische Autostunden entfernt ist. Ich spreche von der Art Wüste in der es im Jahr maximal 250 mm Niederschlag gibt. In manchen Jahren sogar gar keinen. Nur heute, an diesem Tag im Mai 2015 als zwei Schwaben samt griechischem Importwauzi hier vorbeikommen schüttet es wie aus Kübeln. Pah, Überraschung! Und ich hab meinen Kumpel belächelt als er mir vorgeschlagen hat die Scheibenwischer doch noch zu erneuern: “Ach was, wir fahrn im Sommer nach Marokko, da regnet’s eh nie!”

Ein kleiner Exkurs in die Praxis:
Wenn in Marokko ein Flussbett (welches fast immer trocken ist) nicht tiefer als 1,50m ist nimmt man anstatt einer Brücke mit rauem Teer der Körnung -2500 hier halb so groben Stahlbeton und formt eine dem querenden Flussbett angepasste Kuhle. Man fährt also im vollen Galopp runter ins Flussbett, drüber und schanzt hoch. Und wenn dann das Regenwasser knöcheltief auf dem Stahlbeton steht dann ist der Nachteil der alten Scheibenwischer… marginal!

Tina ist inzwischen an die Gepflogenheiten auf den Straßen hierzulande so gewöhnt, dass statt einem “Pass auf!” nun ein freudiger Jauchzer zu hören ist…man denke an ein Kind welches freudig in eine Pfütze hüpft… Nur als links am Horizont ein dunkelgraues Band aufzieht welches sich recht zügig nach rechts, also in Richtung Straße bewegt wird’s auf dem Beifahrersitz plötzlich unruhig: Ein Sandsturm bahnt sich seinen Weg durch die Prärie. Obwohl wir rechts ranfahren bevor wir richtig drin sind drückt der Wind den Sand durch jede Ritze und jeden Spalt. Ich stelle die Zündung an und lasse beide Gebläse auf Umluft in Stufe drei laufen um überhaupt irgendwas zu unternehmen. Ob […]

Heut regnet’s wohl auch nur einmal..

By |Mai 24th, 2015|Categories: Marokko||0 Comments

Wir fahren die Straße der Kasbahs entlang und erreichen den Eingang zur Dades-Schlucht am Spätnachmittag, wo wir nach gut 35 km zur engsten Stelle der Schlucht gelangen. Durch dieses Nadelöhr passt lediglich die schmale Straße und der hier noch junge Dades-Fluss. Als wir (gierig) Linsen mit Spätzle und Saitenwürste in uns hineinschieben hören wir die ersten Regentropfen aufs Dach prasseln.

Wir erkunden den Canyon tags darauf in den Regenpausen zu Fuß und müssen am übernächsten Tag leider am Ende der Teerstraße wenden, da die unbefestigte Querverbindung zur Todra-Schlucht dank des vielen Regens unpassierbar ist.

Es ist Sonntag, sogar Pfingstsonntag. Das interessiert die Marokkaner natürlich wenig, sie machen nämlich jeden Sonntag Ausflüge an solch beliebte Ausflugsziele wie die Todra-Schlucht. Gerne als Gelage mit halbem Hausstand und ganzer Sippe. Dementsprechend gemütlich ist es in dieser landschaftlich spektakulären Schlucht in der links und rechts die Felswände mehrere hundert Meter in die Höhe ragen.
Wir genießen diese Kulisse mit genügend Mindestabstand bei einem leckeren Mittagessen aus der Bordküche.

Wer brauch schon eine funktionierende Gangschaltung?! Teil II

By |Mai 22nd, 2015|Categories: Marokko||0 Comments

Wir stecken unser Schwert wieder ins Heft und reiten, ähm rollen weiter Richtung Osten. Auf dem Weg in die Dades-Schlucht treffen wir uns noch mit zwei anderen T4-Fahrern und nach einem gemütlichen Abend mit Hilke und Micha reparieren wir die Schaltung ein zweites Mal. Bei einem eigentlich netten Ausflug durch eine Palmoase ging nämlich nach ein paar Holpersträßchen wieder kein Gang mehr rein!

Alle einsteigen! Franz ist bereit zur Abfahrt!

By |Mai 20th, 2015|Categories: Marokko||0 Comments

Als wir am nächsten Tag kurz vor Mittag in die Werkstatt gehen können wir es noch gar nicht glauben: Unser Franz ist fertig repariert und wir können wieder unsere fahrende Eineinhalbzimmerwohnung beziehen. Sogar Django freut sich, der beim Anblick von Franz schwanzwedelnd dasteht :)

Von Marrakech aus steuern wir über die große Ausfallstraße in Richtung Süden. Wir wollen über den Tizi’n’Test-Pass den Hohen Atlas überqueren. Eine tolle Route! Wir fahren vorerst noch entlang von Palmen gesäumten Dörfern und nehmen immer mehr an Höhe zu. Über mehr als 60 km führt die enge Straße von einem Hochtal ins nächste, gewinnt an Höhe, fällt wieder etwas ab um dann wieder hinter der nächsten Biegung mit dem nächsten Steilstück aufzuwarten.

Immer auf der Hut vor Gegenverkehr kurbeln wir uns vollends die letzten sehr steilen Kilometer parallel zum Abhang auf die Passhöhe von 2100m hoch. Da uns statt der Abendsonne eine dicke Schicht Hochnebel samt kühlem Wind entgegenschlägt beenden wir diesen Tag in der Hoffnung morgen früh eine bessere Fernsicht zu erwischen. Der anhaltende Wind nötigt uns dazu unser Loft im Aufstelldach heute eingeklappt zu lassen. So machen wir es uns im Souterrain gemütlich. Am nächsten Morgen gibt uns die Wolkendecke auch nur die oberen fünfhundert Höhenmeter frei und verhüllt weiter die Talsohle.

Franz rollt mühelos die Serpentinen nach unten und stoppt nur wenn wir die tolle Aussicht für ein Foto nutzen wollen. Wir knattern weiter über endlose, karge Steppen und machen ordentlich Strecke. In Ait Benhaddou folgen wir den Spuren großer Filmstars. In dieser Stadt, die nur aus Lehmbauten besteht, wurden seit den 50ern des letzten Jahrhunderts zahlreiche kriegerische Hollywoodstreifen gedreht. Die Kulisse ist wirklich imposant.

Auf ins gelobte Land – die VW-Werkstatt in Marrakech!

By |Mai 19th, 2015|Categories: Marokko||0 Comments

Damit wir ja nicht zu spät bei unserem Werkstatttermin um 8.00 Uhr morgens erscheinen, übernachten wir direkt in Marrakech bei der Koutoubia Moschee wo uns der Muezzin in seinen abendlichen Gebetsruf mit aufnimmt ;)

Gebetsruf des Muezzin

Pünktlich um 8 stehen wir dann vor der Werkstatt und “Mr. Stephane” kann tatsächlich unseren Franz in den Hof fahren. Wir machen es uns in der Lounge des Autohauses gemütlich, sehen zu wie Franz erst auf die eine Hebebühne hochgefahren, dann wieder runtergefahren und wieder auf eine andere Hebebühne hochgefahren wird. Schon allein das dauert ungefähr zwei Stunden. Da uns niemand genau sagen kann wie lange die Reparatur dauert, es kurz vor Mittag ist und der Laden dann für 2 Stunden schließt, beschließen wir die Stadt zu erkunden.

Leider dürfen wir mit Django in keine öffentlichen Gebäude und so eine Stadterkundung macht auch nicht so richtig Spaß, wenn man sich fragt wie es seinem Auto so geht… Also stehen wir nachmittags wieder vor der Werkstatt in der Hoffnung, dass die Reparatur Fortschritte gemacht hat. Nun ja.. wir haben unseren Aufenthalt dann spontan verlängert und eine Nacht im Hotelzimmer verbracht. Somit hatten wir die Gelegenheit uns Marrakech auch bei Nacht anzuschauen und vor allem das nächtliche Treiben auf dem Djemaa el Fna-Platz zu beobachten. Während mittags hier noch kein einziger Stand zu sehen war, ist nur ein paar Stunden später der gesamte Platz voll mit Gauklern, Schlangenbeschwörern, Wahrsagern und kulinarischen Ständen – incl. Strom- und Wasseranschluss der (so scheint es) aus dem nichts kommt.

Mal wieder Zeit für ne Planänderung…

By |Mai 17th, 2015|Categories: Marokko||0 Comments

Ausgestattet mit Ersatzteilen gehen wir nach der Erfahrung unseres Reifen-Nagel-Erlebnisses lieber nicht in die nächst gelegene Werkstatt sondern steuern die VW-Werkstatt in Casablanca an – wo man uns aufgrund des vollen Kalenders nach Marrakech schickt. Gut.. liegt ja auch gleich um die Ecke – um die 250 km weit entfernte Ecke! Zum Glück sind wir so flexibel. Dann geht’s nun eben nach Marrakech :)

Anders als geplant entscheiden wir uns die Küstenstraße runterzufahren, die wir uns eigentlich für die (noch) heißeren Monate aufheben wollten. Wir fahren durch El Jadida, einem portugiesisch geprägtem Küstenort und halten an netten Stränden um vor allem der Mittagshitze zu entkommen.

Als wir in Essaouira ankommen erwarten uns nicht nur die ersten Kamele, sondern auch die Besucher des Gnaua-Festivals – ein ziemlich beliebtes und gut besuchtes Musikfestival in Marokko. So kommt es, dass wir nachts durch ein nicht aufhörendes Geschnatter geweckt werden und dann am frühen morgen feststellen müssen, dass ein Zelt DIREKT vor unserer Schiebetüre aufgestellt wurde.

Auf dem Parkplatz lernen wir zum Glück noch ein Deutsch-Marokkanisches-Pärchen kennen, die uns in fließendem Arabisch einen Termin in der VW-Werkstatt in Marrakech vereinbaren.
İnşallah! :)

Abkühlung am Atlantik

By |Mai 12th, 2015|Categories: Marokko||0 Comments

Da die Temperaturen im Landesinneren sogar für die Marokkaner für diese Jahreszeit überraschend hoch sind fahren wir Richtung Atlantik, in der Hoffnung dass die Meeresbrise uns ein wenig abkühlt. Wir durchqueren den unattraktiven Ort Kenitra bis wir dann endlich in Mehdiya unsere Füße in die Fluten strecken können. Die waren in der Zwischenzeit so heiß, dass es ganz schön gedampft hat und vom Strand bald nichts mehr zu sehen war..

Also machen wir uns schnell wieder auf den Weg nach Moulay Busselham, ein nettes Städtchen direkt an einer Lagune. Doch nicht nur die Lagune macht den Ort so attraktiv. Wir dürfen uns auf eine Lieferung aus Deutschland freuen, welche die ersehnten Ersatzteile enthält :)

Ähm.. Wo sind wir hier nochmal?!

By |Mai 9th, 2015|Categories: Marokko||0 Comments

In Ifrane angekommen fühlen wir uns nach Europa versetzt. Nichts macht hier den Anschein das wir in Marokko sind – ok.. außer evlt. die arabischen Schilder oder die marokkanischen Flaggen. Die Häuser erinnern zum Teil an Schweizer Chalets und auch die Menschen sind europäisch gekleidet. Außerdem wimmelt es hier von Störchen. Ob in der Heimat wohl jemand bald ein Paket bekommt..? ;)

In der Gegend um Ifrane verbringen wir ein paar Tage. Wir weihen unseren Dutch Oven ein, entdecken hübsche Parks und erkennen mal wieder den Luxus einer Waschmaschine, denn wenn mal Waschtag ist stehen die Frauen den ganzen Tag da.. Im Zedernwald genießen wir die Ruhe und beobachten Gruppen von Berberaffen.

Nach ein paar Tagen im “marrokanischen Europa” machen wir uns auf dem Weg um uns die nächste Königsstadt anzuschauen – Méknes. Dort angekommen ist der Höhenunterschied so stark bemerkbar, dass wir uns schmelzend dazu entscheiden den Kessel hinter uns zu lassen und weiterzufahren. Wir fahren nach Moulay Idriss, einer heiligen Pilgerstadt die hoch oben auf einem Hügel erbaut wurde und erst seit dem 20. Jahrhundert von “Ausländern” betreten werden darf.

Ein paar Kilometer weiter schauen wir uns die römische Ausgrabungsstätte Volubilis an, die auch UNESCO-Weltkulturerbe ist. Allerdings ist es früh morgens bereits so heiß, dass wir uns nur noch schnell auf marokkanische Art einen Nagel aus dem Reifen… sagen wir “holen” lassen und uns dann im Schatten verstecken.